Interview

„Mit gut erholten Muskeln sind die Bewegungen im Wasser explosiver, spritziger, das ist beim Surfen ganz wichtig.“

Viele Extremsportler haben heutzutage eigene Trainer und feste Trainingspläne. Wie sieht es bei dir aus?
Meine Trainerin ist meine Mutter. Sie ist Yoga-Lehrerin und achtet darauf, dass ich eine gute Fitness habe und beweglich bleibe. Einen Trainer, der mit mir raus in die Welle paddelt, habe ich nicht. Aber oft filmt mich ein Freund beim Surfen. So kann ich abends am Bildschirm selbst schauen, was ich noch verbessern kann. Außerdem tauche ich viel. Lange die Luft anhalten zu können und keine Panik unter Wasser zu bekommen ist für Surfer lebensnotwendig.

Kann man als Surfer Tricks trainieren?
Ich gehe gerne skateboarden. Einige Tricks versuche ich dann auch in den Wellen mit dem Surfboard, aber natürlich sind sie im Wasser oft sehr schwierig umzusetzen. Außerdem schaue ich natürlich viele Surfvideos. Tricks, die mir besonders gut gefallen, analysiere ich in Slow Motion und präge mir die Bewegungsabläufe genau ein.

Wellenreiten ist wie kaum eine andere Sportart von den Launen des Klimas und des Wetters abhängig. Was machst du, wenn es wochenlang zu windig ist oder kein Swell ankommt?
Auf den Kanaren sind wir in der glücklichen Situation, eigentlich das ganze Jahr über relativ gute Bedingungen zu haben. Klar ist der Swell im Winter konstanter, aber auch im Sommer kann man hier surfen. Wenn die Bedingungen tatsächlich ein, zwei Wochen absolut unsurfbar sind, stört mich das auch nicht. Dann gehe ich tauchen, joggen und skaten - oder ich spanne einfach mal aus. Auf das Jahr gesehen bin ich sicherlich 250 Tage im Wasser. Das reicht völlig aus.

Es gibt Gerüchte, Wellenreiten könnte olympisch werden. Was hältst du davon?
Für mich als Profi wäre das natürlich gut, da man mit mehr Unterstützung durch Sponsoren rechnen könnte. Es wäre mehr Geld im Sport, da jede Nation ein eigenes olympisches Team aufbauen würde. Wird der Sport jedoch noch populärer, wird es an den Stränden und den Spots voller.

Wie kann ich mich als Hobbysurfer optimal auf einen Surftrip vorbereiten?
Ich würde viel laufen oder schwimmen gehen und mir so eine gute Grundkondition erarbeiten. Stretching ist sehr wichtig, da man als Surfer sehr beweglich sein muss. Skateboardfahren oder auf einem Medizinball zu balancieren kann helfen, das Gefühl fürs Gleichgewicht zu verbessern. Und natürlich empfehle ich, viele Surfvideos zu gucken, damit man wieder den Hype fürs Surfen bekommt.

Du nimmst NiceOne jetzt seit ein paar Monaten. Was sind deine Erfahrungen?
Einen eindeutigen Effekt spüre ich bei NiceOne Recovery. Die Muskulatur erholt sich nach einer anstrengenden Session deutlich schneller und man fühlt sich am nächsten Tag nicht so zerstört. Mit gut erholten Muskeln sind die Bewegungen im Wasser explosiver, spritziger, das ist beim Surfen ganz wichtig. NiceOne Immunity nehme ich zusätzlich in Zeiten, in denen ich besonders viel surfe, also beispielsweise, wenn ein besonders großer Swell die Insel trifft. So unterstütze ich mein Abwehrsystem, und das funktioniert offenbar gut: Seitdem ich NiceOne Immunity nehme, war ich nicht mehr krank.

Steckbrief


Surfen

Lazi Ruedegger

Alter
21 Jahre

 

Wohnort
Lajares, Fuerteventura

 

Nationalität

Spanier mit österreichischen Wurzeln

 

Homespots
El Hierro, Los Lobos

 

Lieblingstrick
So tief wie möglich in die Tube

 

Beste Contest-Ergebnisse
Kanarischer U 14- Meister, kanarischer U 18- Vizemeister

 

Aktuelle Ziele
Bei allen europäischen WQS- Contests so gut wie möglich abschneiden

 

Ausgleichsport
Yoga, Karate, Tauchen

 

Sponsoren
Quiksilver, Ocean & Earth, Clayton Surfboards, Secreto Energy, NiceOne 

 
 
 

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